Aktuelle Informationen
- 21.01.2010 | Der Güterverkehr in Deutschland musste im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen hinnehmen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das Gesamttransportaufkommen auf knapp 4 Mrd. t gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. Das ist ein Rückgang um 11,2 Prozent.
Von den Abnahmen waren alle Verkehrszweige betroffen: Straßen- und Eisenbahnverkehr, Binnen- und Seeschifffahrt, Rohrleitungen und Luftfahrt. Rückgänge der Beförderungsmenge hatte es davor in den Jahren 2000 bis 2002 (damals zwischen minus 3 und minus 4 Prozent) gegeben, teilt Destatis mit.
Gemessen in Tonnenkilometern gab es 2009 mit 11, 7 Prozent Minus im Inland einen Einbruch in ähnlicher Größenordnung wie bei der Beförderungsmenge. Einen leichten Anstieg gab es hier nur bei Rohrleitungstransporten von Rohöl. Zuvor hatte die Beförderungsleistung im Jahr 1996 abgenommen, seinerzeit allerdings nur um 0,6 Prozent.
Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte mit 78 Prozent der Beförderungsmenge der Straßengüterverkehr. Per Lkw wurden den vorläufigen Zahlen zufolge 3,109 Mrd. t transportiert (minus 9,9 Prozent gegenüber 2008).
Auf der Schiene wurden im Berichtsjahr 310 Mio. t befördert (minus16,5 Prozent).
Die Binnenschifffahrt verbuchte bei der Tonnage mit minus 18,1 Prozent die höchste prozentuale Einbuße aller Verkehrszweige. Hier registrierte Destatis ein Aufkommen von 201,1 Mio. t.
Hohe Verluste musste auch die Seeschifffahrt hinnehmen: Mit 263,4 Mio. t wurden 16,8 Prozent weniger Güter als im Vorjahr befördert.
Mit 3,2 Mio. t wurden 7,7 Prozent weniger Güter per Luftfracht befördert als im Jahr 2008. Allerdings konnte nach starken Verlusten im ersten Halbjahr 2009 (minus 15,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008) für das zweite Halbjahr das Ergebnis des entsprechende Vorjahreszeitraums wieder erreicht werden.
Der Transport von Rohöl in Rohrleitungen verringerte sich um 2,5 Prozent auf 88,8 Mio. t.
- 02.12.2009| Das Umweltbundesamt hat zum Schutz des Klimas eine weitere Anhebung der Lkw-Maut in Deutschland gefordert. Bislang sei die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schienen und Wasserwege nicht gelungen, sagte der Präsident der Behörde, Flasbarth, bei der Vorlage neuer Daten in Berlin. Im Jahr 2007 seien rund 71 Prozent des Güterverkehrs per Lkw abgewickelt worden. Ohne Gegenmaßnahmen werde dieser Anteil Prognosen zufolge weiter drastisch steigen, warnte Flasbarth.
- 16.06.2009| Seit dem 16.06.2009 ist die Dirk Battefeld Spedition & Logistik GmbH nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Alle Unternehmensabläufe wurden durch die AJA Registrars Germany
Internationale Zertifizierungsgesellschaft mbH überprüft und weiter optimiert. Wir freuen uns deshalb umso mehr, unseren Kunden mit einer noch besseren Unternehmensstruktur zur Seite stehen zu können. Weiterhin werden wir stets darum bemüht sein unsere Leistung zu steigern, umso eine Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten!
- 18.06.2009 | Mit verschiedenen Maßnahmen soll die Wirkung der Förderprogramme „De-Minimis“ sowie „Aus- und Weiterbildung“ verbessert werden.
Wie Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee nach einem abschließenden Gespräch mit den Gewerbeverbänden BGL, DSLV, Amö und BWVL bekanntgab, können Spediteure im laufenden Jahr Abschlagzahlungen von 50 Prozent auf die bewilligte Fördersumme erhalten. Um das Verfahren zu beschleunigen, reicht künftig bei der Antragstellung eine Grobplanung der beabsichtigten Maßnahmen aus. Einzelheiten müssen erst mit dem Verwendungsnachweis vorgelegt werden.
Bereits vor einigen Wochen war für das laufende Jahr ein vereinfachter Halternachweis bei Miet- und Leasingfahrzeugen beschlossen und umgesetzt worden. Zudem wurde die Antragsfrist um sechs Wochen bis Ende Juni 2009 verlängert. Jüngster Schritt ist eine praxisnähere Berechnung des Kurzarbeitergelds, wovon auch das Transportgewerbe profitiert.
Grundsätzlich seien die Erleichterungen positiv, kommentiert Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Allerdings gebe es keine zusätzlichen Hilfen, wie vom Gewerbe angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation gefordert.
Auch Christian Labrot, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), erwartet in den nächsten Wochen weitere Schritte – zum Beispiel bei Teilwertabschreibungen für Euro-3-Lkw.
- 28.04.09 | Die Einnahmen aus der Lkw-Maut haben sich im ersten Quartal dieses Jahres auf 1,1 Mrd. EUR summiert. Dies verlautet aus gut informierten Kreisen.Damit lagen sie um 24 Prozent höher als im ersten Quartal 2008. Offizielle Zahlen aus dem Bundesverkehrsministerium liegen noch nicht vor.
Die Einnahmen stiegen wegen der Anfang dieses Jahres wirksam gewordenen Erhöhung der Mautsätze kräftig, obwohl das Lkw-Aufkommen auf deutschen Autobahnen zurückging. So registrierte das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) im ersten Quartal 5,9 Mrd. mautpflichtige Kilometer – 14,4 Prozent weniger als 2008. Damit hat sich der Rückgang im März gegenüber dem Februar abgeschwächt. Das hängt aber auch mit der Lage der Osterfeiertage zusammen.
- 28.04.09 | Die Nachfrage nach De-Minimis-Beihilfen bleibt bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Nur zögerlich gehen Anträge beim zuständigen Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Köln ein.Das Bundesverkehrsministerium hatte im Vorwege der Harmonisierungsmaßnahme mit bis zu 100 000 Anträgen für die sogenannten Kleinbeihilfen kalkuliert. Bisher sollen Schätzungen zufolge weit weniger als 20 000 Anträge vorliegen. Dabei werden vor allem fahrzeugbezogene Maßnahmen wie Partikelminderungssysteme, Telematiksysteme oder sonstige Sicherheitseinrichtungen nachgefragt. Das BAG selbst kommentiert den Stand nicht. Anträge für die Kleinbeihilfen müssen bis zum 15. Mai in Köln vorliegen.
Dass sich die deutschen Transportunternehmen mit den De-Minimis-Hilfen offenbar schwer tun, hatte Thomas Müller, Leiter der Projektgruppe Zuwendungsverfahren, vergangene Woche vor Mitgliedern des Bundesverbands Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) in Bonn durchklingen lassen. Vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen mit fünf bis zehn Lkw über 12 t Gesamtgewicht gebe es möglicherweise noch ein Informationsdefizit, vermutete er. Vielleicht sei auch das an sich einfache Antragsverfahren noch ein Hemmschuh.
Am Aufbau des Antragsverfahren selbst dürfte die Zurückhaltung nicht liegen, glaubt Prof. Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Vermutlich seien noch viel Unternehmen unentschlossen, welches die für sie beste Fördermaßnahme ist. Er empfiehlt jedoch dringend, die Anträge abzugeben, denn in gut zwei Wochen laufe die Frist ab. Aber: „Die Unternehmen sollten nur das beantragen und kaufen, was sie auch ohne das Förderprogramm benötigen würden.“
Die vom Verkehrsministerium genannte Erwartung von 100 000 Anträgen hält Schmidt aber für weit überzogen – maximal 50 000 seien realistisch. Unternehmen können bis zu 33 000 EUR Fördermittel pro Jahr erhalten. Der Höchstbetrag ergibt sich aus der Zahl der am 31. Oktober 2008 zugelassenen Lkw mal 600 EUR.
Das De-Minimis-Programm ist Teil der zugesagten Harmonisierung in Zusammenhang mit der Mauteinführung. Bis zu 450 Mio. EUR stehen im Laufe dieses Jahres für das De-Minimis-Programm und die Ausbildungsförderung bereit. Hinzu sollen 50 Mio. EUR aus dem Konjunkturpaket II kommen.
Nicht ausgeschöpfte Mittel, so hatte das Verkehrsministerium bereits ausdrücklich zugesagt, sollen nicht verfallen, sondern auf das kommende Jahr übertragen werden.
- 10.04.08 | Das Palettentauschverfahren steckt in einer
seiner größten Krisen.
Diese Auffassung vertreten die Teilnehmer des Fachausschusses Landverkehr
des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) in Bonn.
- 21.11.07 | Der Preis für Dieselkraftstoff für Großverbraucher
bei einer Lieferung von 50 bis 70 hl lag im Oktober bei rund 0,97 EUR pro Liter (einschließlich Mineralölsteuer, ohne Umsatzsteuer).
- 21.11.07 | Die Lkw-Maut soll zum 1. Oktober 2008 je nach Emissionsklasse um 0,6 bis 6,2 Cent pro Kilometer steigen.
Das sieht der Entwurf der "Verordnung zur Änderung autobahnmautrechtlicher Vorschriften und der Fahrzeugzulassungsverordnung"
vor, der bereits den Verbänden zugesandt wurde. Das Kabinett soll am 5. Dezember darüber entscheiden.
- 16.08.07 | Die Alpenländer wollen die Lkw-Maut nach Schadstoffklassen staffeln.
In Österreich steht möglicherweise eine Mautverdopplung
bevor - ein Termin ist nicht bekannt.
Die Schweiz will ihre Gebühren Anfang 2008 erhöhen. In Österreich könnte es bald zu einem heftigen Preisschub bei Lkw-Transporten kommen.
Wie das österreichische Boulevardblatt "Kronenzeitung" meldet, will Verkehrsminister Werner Faymann die Schwerverkehrsmaut von 26,2 Cent je km auf bis zu 52 Cent erhöhen.